Neues zur Anerkennung von ausländischen Bildungsabschlüssen und beruflichen Kompetenzen

Werben für das Anerkennungsgesetz: Friedrich Hubert Esser (Präsident des BiBB), Bundesbildungsministerin Annette Schavan und Manfred Schmidt (Präsident des BAMF) bei einer Pressekonferenz am 30. März ©Bundesregierung/Steffen Kugler

Seit dem 1. April ist das Anerkennungsgesetz des Bundes in Kraft. Damit wurde eine gesetzliche Grundlage für die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse in Deutschland geschaffen. Wie klappt die Umsetzung des Gesetzes? Wird der Wert der beruflichen Qualifikationen, die Zuwanderer aus ihren Herkunftsländern mitbringen, nun anders wahrgenommen?

Auf dem Portal <link http: www.anerkennung-in-deutschland.de html de external-link-new-window in deutschland: aus der>„Anerkennung in Deutschland“ kann man nachlesen, wie Fachleute das neue Gesetz bewerten.  Unter der Überschrift „Aus der Praxis“ berichten Experten aus Beratungsstellen, Kammern oder von Bildungsträgern von ihren ersten Erfahrungen, Erfolgen und Schwierigkeiten.

Entwurf für ein Anerkennungsgesetz in Nordrhein-Westfalen

Nach dem Anerkennungsgesetz des Bundes, das unter anderem Handwerksberufe, kaufmännische und medizinische Berufe betrifft, wird es bald auch entsprechende Gesetze der Bundesländer geben. Damit soll die Anerkennung landesrechtlich geregelter Berufe erleichtert werden. Hierzu gehören z.B. Ingenieure, Architekten oder Erzieherinnen. Nordrhein-Westfalen hat jetzt als erstes Flächenland den Entwurf für ein eigenes Anerkennungsgesetz vorgelegt, der nach der Sommerpause im  Landtag beraten wird. Von diesem Landesgesetz werden 165 Berufe erfasst. „Durch den Entwurf des Landesanerkennungsgesetzes möchten wir ein klares, einheitliches und faires Verfahren definieren, das zu einer raschen und systematischen Berufsanerkennung führt. Dazu gehört das Versprechen an die Betroffenen, das das Anerkennungsverfahren innerhalb von drei Monaten abgeschlossen ist“, erklärte Nordrhein-Westfalens Arbeits- und Integrationsminister Guntram Schneider in einer <link http: www.nrw.de landesregierung nrw-kabinett-billigt-landesgesetz-zur-anerkennung-auslaendischer-berufsabschluesse-13163 external-link-new-window des ministeriums für integration und soziales landes nrw vom>Presseerklärung am 16. Juli.

Fachtagung des Bundesinstituts für Berufsbildung in Bonn

Am 4. und 5. September beschäftigt sich eine Fachtagung in Bonn mit der Anerkennung von Kompetenzen in der beruflichen Bildung. Bei der Veranstaltung des <link http: www.bibb.de de external-link-new-window für berufsbildung: anerkennung von kompetenzen in der beruflichen tagung am>Bundesinstituts für Berufsbildung (BiBB) geht es nicht nur um formale Bildungsabschlüsse, sondern auch um Fähigkeiten und Kenntnisse, die informell erworben wurden. „Weiche Faktoren“, soziale Kompetenzen und Sprachkenntnisse werden als Merkmale beruflicher Bildung von Migrantinnen und Migranten noch zu selten wahrgenommen. Die Tagung lenkt den Blick zudem – über die Situation in Deutschland hinaus – auf den Arbeitsmarkt in Europa.

Weitere Informationen:
<link http: www.anerkennung-in-deutschland.de html de external-link-new-window in deutschland: aus der>Online-Portal "Anerkennung in Deutschland" 
<link http: www.nrw.de landesregierung nrw-kabinett-billigt-landesgesetz-zur-anerkennung-auslaendischer-berufsabschluesse-13163 external-link-new-window des ministeriums für integration und soziales landes nrw vom>Presseerklärung des MAIS NRW vom 16.07.12: NRW-Kabinett billigt Landesgesetz  
<link http: www.bibb.de de external-link-new-window für berufsbildung: anerkennung von kompetenzen in der beruflichen tagung am>Bundesinstitut für Berufsbildung: Fachtagung am 4./5. September

Suche

  Mo Di Mi Do Fr Sa So
17 1
18 2 3 4 5 6 7 8
19 9 10 11 12 13 14 15
20 16 17 18 19 20 21 22
21 23 24 25 26 27 28 29
22 30 31 1 2 3 4 5