Studie "Muslimisches Leben in NRW" wird am 20. Juni vorgestellt

Foto: Volker Lannert / www.vlannert.de

Muslime sind trotz ihrer wachsenden Zahl über Jahrzehnte in Deutschland nicht wirklich wahrgenommen worden. Dies hat sich inzwischen verändert, und es wird an vielen Stellen und auf vielfältige Weise über den Islam in Deutschland diskutiert. Oft geschieht dies jedoch pauschalisierend und abwertend. Muslime fühlen sich zurecht immer wieder klischeehaft beschrieben oder auf Themen wie Moscheebau und Kopftuch reduziert, obwohl beides nur einen Teil der Muslime betrifft. In Bonn waren zudem in den letzten Monaten extremistische Gruppierungen und der Umgang der Moscheevereine mit ihnen ein beherrschendes Thema.

Ergänzend zur Studie „Muslimisches Leben in Deutschland“ der Deutschen Islam Konferenz (2009) ist kürzlich die Zusatzstudie des Landes NRW „Muslimisches Leben in Nordrhein-Westfalen“ erschienen. Damit wird die Wirklichkeit und Wahrnehmung muslimischen Lebens in unserer Gesellschaft genauer in den Fokus genommen und die Diskussion versachlicht.

Wie viele Muslime leben tatsächlich in NRW? Wie gestaltet sich eigentlich ihre religiöse Praxis? Was sagt die Statistik zum Kopftuch und wie sieht es mit der Integration aus? Dies und mehr aus der NRW-Studie wird am 20. Juni in einer Veranstaltung vorgestellt und diskutiert, zu der die Integrationsbeauftragte der Stadt Bonn einlädt:

"Muslimisches Leben in NRW"
Vortrag und Diskussion zur Studie des Landes Nordrhein-Westfalen
am Montag, dem 20. Juni 2011, um 19 Uhr
im MIGRApolis Haus der Vielfalt, Brüdergasse 16-18 (Bonn-Zentrum)

Referent ist Herr Wael El-Gayar vom Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW.

Weitere Informationen:
<link http: www.mais.nrw.de external-link-new-window leben in>Studie "Muslimisches Leben in NRW"

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