22.09.2011

"Engel der Kulturen" - eine interreligiöse Initiative zum Tag der Deutschen Einheit

Bodenintarsie "Engel der Kulturen" Foto: Gregor Merten/Carmen Dietrich

Der NRW-Tag und das Deutschlandfest werden am ersten Oktoberwochenende Hundertausende von Besuchern aus dem ganzen Land nach Bonn locken. Das linksrheinische Stadtgebiet zwischen Innenstadt und Rheinaue verwandelt sich dann in ein riesiges Festgelände. Die Besucher erwartet ein Mammutprogramm, das "die Vielfalt der Region, des Landes und die besondere Bedeutung Bonns in der Geschichte und der Gegenwart der Bundesrepublik Deutschland widerspiegeln" soll, wie es im Grußwort der Bundesratspräsidentin Hannelore Kraft heißt.

Zu den besonderen Programmpunkten am 3. Oktober (Tag der Deutschen Einheit) gehört der "Engel der Kulturen". Dieser Engel ist eine rollende Skulptur, die sich entlang mehrerer Stationen durch die Innenstadt bewegen wird. Auf seinem Weg macht er Halt an Orten, die für christliche, jüdische und muslimische Gläubige in Bonn eine spezielle Bedeutung haben. Der "Engel der Kulturen" symbolisiert die Gemeinsamkeiten dieser Weltreligionen und setzt ein Zeichen für die interreligiöse Verständigung. Der Stationenweg beginnt um 11 Uhr an der Synagoge in der Tempelstraße. Er endet um 13.15 Uhr am Hofgarten (Adenauerallee), wo das Künstlerpaar Carmen Dietrich und Gregor Merten eine Bodenintarsie als bleibende Erinnerung an den "Engel der Kulturen" verlegen wird.

Weitere Informationen:
NRW-Tag und Deutschlandfest 
Plakat "Engel der Kulturen"

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