Psychologische Hilfe und Beratung

Menschen, die nach Deutschland geflohen sind, haben oft Schlimmes erlebt. Hauptamtliche und Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe stoßen daher immer wieder auf Menschen, die in ihrem Herkunftsland Opfer von Kriegen oder politischer und ethnischer Verfolgung waren. Sie haben – unter Umständen auch auf der Flucht – zum Teil lebensbedrohliche Situationen, Diskriminierung und sexuelle Gewalt erfahren. Die Betroffenen leiden dann oftmals an psychischen und physischen Folgen dieser Erlebnisse. Es kann auch sein, dass Geflohene schon in der Heimat psychisch erkrankt sind.

Auf dieser Seite finden Sie folgende Informationen:

Mögliche Symptome nach psychisch belastenden Erlebnissen

Geflohene Menschen, die von Gewalt betroffen sind, oder die Stress und Traumatisierungen auslösende Erfahrungen gemacht haben, können sowohl psychische als auch körperliche Symptome entwickeln. Wenn keine Behandlung erfolgt, kann es dazu kommen, dass ein Mensch dauerhafte psychische Erkrankungen oder psychosomatische Folgeerscheinungen entwickelt.

Die Folgewirkung traumatisierender Ereignisse wird als Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) bezeichnet. Psychische Symptome können von Alpträumen über Ängste und Konzentrationsstörungen bis hin zu Suizidgedanken reichen. Es gibt aber auch psychosomatische Symptome, die sich eher in körperlichen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit und Suchttendenzen ausdrücken

Auch Kinder können unter Stress oder einer posttraumatischen Belastungsstörung leiden. Sie weisen aber oft eine andere Symptomatik auf. Sie ziehen sich möglicherweise zurück, haben kein Interesse am Spiel oder spielen vielleicht übertrieben viel, entwickeln Lernstörungen und Verwahrlosungstendenzen.

Rechtliche Rahmenbedingungen und finanzielle Unterstützung für psychologische Hilfe

Nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (für Flüchtlinge im Asylverfahren) ist die Übernahme der Kosten für die medizinische Versorgung Asylsuchender auf akute Erkrankungen, Schmerzzustände oder lebensbedrohliche Gesundheitsstörungen beschränkt. Bei Bedarf können Flüchtlinge aber psychiatrische und psychotherapeutische Behandlung erhalten. Psychotherapie, einschließlich Diagnostik, ärztlicher Aufklärung und Dolmetscherkosten kann gewährt werden, wenn sie "im Einzelfall zur Sicherung des Lebensunterhalts oder der Gesundheit unerlässlich" ist (§6 Abs. 1 AsylbLG). Den Antrag auf Übernahme der Kosten einer Therapie kann nur ein kassenärztlich anerkannter Therapeut stellen. Der reicht dann den Antrag zur Kostenübernahme an das Amt für Soziales und Wohnen.

Mit dem Erhalt einer Aufenthaltserlaubnis ändern sich die rechtlichen Rahmenbedingungen. Anerkannte Flüchtlinge, die Leistungen nach dem SGB II beziehen oder in einem Arbeitsverhältnis stehen, besitzen eine reguläre Mitgliedschaft bei einer Krankenversicherung und haben somit bei Bedarf Anspruch auf eine psychotherapeutische Behandlung.

Was Sie als ehrenamtliche Helfer/innen tun können

Wenn Sie ehrenamtlich eine/n Geflüchtete/n betreuen, der oder die Schlimmes erlebt hat, können Sie viel für ihn oder sie tun. Sie können das Selbstwertgefühl stärken, indem Sie der geflohenen Person Anerkennung signalisieren für die Leistungen, die sie erbringt und erbracht hat. Helfen Sie dem Geflohenen, seine Aufgaben und Verpflichtungen selbst in die Hand zu nehmen. Kreative Handarbeiten helfen psychisch Belasteten dabei die eigenen Ressourcen wieder zu erkennen. Für Traumatisierte ist es wichtig in einen geregelten Alltag zurück zu finden. Unterstützen Sie den Flüchtling darin, den Tag zu strukturieren und Kontakte zu Nachbarn und Migrantenselbstorganisationen aufzunehmen.

Wenn der Geflohene über die belastenden Ereignisse oder psychische Probleme reden möchte, hören Sie zu. Dringen Sie aber nicht in ihn ein, weil das zu einer Retraumatisierung und Destabilisierung des Erkrankten führen kann.

Wenn Sie Symptome von Belastungen bei dem von Ihnen betreuten Flüchtling wahrnehmen, besprechen Sie das mit ihm. Wenn Sie den Verdacht haben, dass eine für den Menschen nicht mehr allein tragbare psychische Belastung vorliegt, oder Sie Fragen zur Thematik haben, können Sie sich an eine der Bonner Anlaufstellen für psychologische Hilfe und Beratung, die weiter unten auf dieser Seite aufgeführt sind, wenden. Diagnose und Therapie psychischer Erkrankungen können nur anerkannte Ärtze und Therapeuten vornehmen.

Schützen Sie sich aber auch selbst. Es kann bereichernd sein, dass der Geflohene sich Ihnen anvertraut. Es kann aber auch sein, dass Ihnen das Schicksal der Betroffenen sehr nahe geht und Sie selbst Wut, Trauer und Angst über die Erzählungen empfinden. Auch wenn Sie als haupt- oder ehrenamtlicher Dolmetscher Geflohene betreuen oder sogar in Therapien übersetzen, kann es zu einer sogenannten Sekundärtraumatisierung kommen. Die belastenden Erlebnisse des Geflohenen belasten auch Ihre Psyche. Einige der Beratungsstellen in Bonn bieten auch Unterstützung für ehren- und hauptamtliche Helfer und gegebenenfalls Supervision an.

Hilfreiche Informationen finden Sie in der Broschüre „Zuhören hilft... Ratgeber für ehrenamtliche HelferInnen und DolmetscherInnen“ der Kontaktstelle für traumatisierte Flüchtlinge "Refugio" in Villingen-Schwenningen.

Hilfreich ist es, wenn Sie als ehrenamtliche oder hauptamliche Unterstützer/in auch auf die Angebote verweisen, die schnelle und unbürokratische Hilfestellungen für die Betroffenen selbst leisten können. Dazu zählt unter anderem das Beratungstelefon SeeleFon. Dieses steht nicht nur Angehörigen von psychisch Erkrankten zu Verfügung, sondern auch Geflüchteten auf Arabisch, Englisch, Französisch und Deutsch. Weitere Einzelheiten zu diesem Angebot des Bundesverbands der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V. (BApK) finden sich im SeeleFon Flyer.

Weitere bundesweite telefonische bzw. Online-Angebote sind:

Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“
Mehrsprachige telefonische Beratung für Frauen, die Gewalt erlebt haben oder erleben, zu erreichen über die gebührenfreie Rufnummer oder online über die Internetseite. Die telefonische Beratung beim Hilfetelefon kann durch das Hinzuziehen einer Dolmetscherin in 15 Sprachen stattfinden. Innerhalb von 60 Sekunden wird eine Dolmetscherin in der gewünschten Sprache per Konferenzschaltung in das Telefonat eingebunden. Weitere Informationen auf dem Flyer und auf der Webseite.

Ipso-e-care: Psychosoziale Online-Beratung durch andere Flüchtlinge
Räumen Beratung an. Ipso sieht sich dabei nicht als Konkurrenz zu Psychotherapien, sondern als Ergänzung. Weitere Informationen zu Ipso-e-care und Zugang zur Online-Beratung

 

Anlaufstellen für psychologische Hilfe und Beratung in Bonn

Im Folgenden nennen wir Ihnen niederschwellige Anlaufstellen für psychologische Hilfe und Beratung, bei denen sich Geflüchtete oder Ehren- und Hauptamtliche beraten lassen können. Die Angebote sind weitgehend kostenlos und werden zum Teil in mehreren Sprachen angeboten.

Stadt Bonn
Gesundheitsamt

Sozialpsychiatrischer Dienst
Engeltalstraße 6
53111 Bonn
E-Mail: sozialpsychiatrischer-dienst(at)bonn.de
Telefon: 0228 - 77 38 19

Der Sozialpsychiatrische Dienst bietet Beratung und Hilfe für Erwachsene und deren Bezugspersonen und Betreuer (auch z.B. für Mitarbeiter in Flüchtlingsunterkünften). Es erfolgt keine Therapie. Die Beratung ist kostenlos und unterliegt der Schweigepflicht. Die Beratung kann in den Sprachen Russisch, Englisch und Französisch erfolgen. Sprachmittler und Dolmetscher werden akzeptiert, können aber nicht finanziert werden.


Stadt Bonn
Psychologische Erziehungs- und Familienberatung

Kurfürstenalle 2-3
53177 Bonn
Telefon: 0228 -77 45 62
E-Mail: psychologische.beratungsstelle(at)bonn.de

Die Erziehungs- und Familienberatungsstelle ist offen für alle Bonner Eltern sowie Fachkräfte und Ehrenamtliche, die Bonner Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene betreuen. Fachkräfte erhalten auch Supervision und Beratung zum Umgang mit geflüchteten und traumatisierten Kindern. Das Angebot ist kostenlos und kann in Englisch, Französisch, Italienisch und Niederländisch erfolgen. Bei Bedarf werden Dolmetscher eingesetzt.
Weitere Informationen: Flyer "Beratung für Geflüchtete und Zugewanderte"


Stadt Bonn
Schulpsychologie
Sankt Augustiner Straße 86
53225 Bonn
Telefon:  0228 -77 45 63
E-Mail: schulpsychologie(at)bonn.de

Die Schulpsychologie Bonn bietet Beratung, Coaching und Supervision in Bonner Schulen an. Sie führt Fortbildungen durch (z.B. zu „Resilienz, Trauma und Schule als sicherer Ort“) und unterstützt die Schulen bei der Krisenprävention und -intervention. Bei Bedarf wird mit Dolmetschern und Sprachmittlern gearbeitet. 


AWO Kreisverband Bonn /Rhein-Sieg e.V.
Sozialpsychiatrisches Kompetenzzentrum Migration Südliches Rheinland (SPKoM)
Theaterplatz 3
53177 Bonn
Telefon: 0228 - 85 02 77 56
E-Mail: spkom(at)awo-bnsu.de
Internet:www.awo-bonn-rhein-sieg.de/angebote/eingliederungshilfe-und-arbeit/spkom.html

Das SPKoM bietet Beratung für Fachleute und ehrenamtliche Helfer zu kultursensiblen Angeboten an. Es unterstützt bei der Suche nach Psychotherapeuten und Dolmetschern für Psychotherapie. Ziel ist die Sensibilisierung im Umgang mit traumatisierten Flüchtlingen. Das Angebot ist kostenlos.


Beratungsstelle gegen sexualisierte Gewalt Bonn e.V. 
Wilhelmstraße 27
53111 Bonn
Telefon: 0228 - 63 55 24 (Beratungstermine nach Vereinbarung)
E-Mail: info(at)beratung-bonn.de
Internet: www.beratung-bonn.de

Die Beratungsstelle bietet für traumatisierte Flüchtlinge, die sexualisierte Gewalt erlebt haben oder noch erleben und  für deren Angehörige kostenlose Beratungen und psychosoziale Begleitung an. Fachkräfte und Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit erhalten kostenlose Beratung zum Thema sexualisierte Gewalt. Die Beratung kann in Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch erfolgen. Dolmetscher und Sprachmittler werden akzeptiert.


Bonner Verein für gemeindenahe Psychiatrie e.V.
Eifelstraße 9
53119 Bonn
Telefon: 0228 - 97 53-142 / -141
E-Mail: wingen(at)bonner-verein.de oder grosser(at)bonner-verein.de
Internet: www.bonner-verein.de

Der Bonner Verein bietet offene Beratung an für Fachkräfte und ehrenamtlich Tätige im Umgang mit Menschen, die psychisch krank sind. Auch Flüchtlinge mit sozialpsychiatrischem Unterstützungsbedarf können teilweise beraten werden. In Einzelfällen kann ein aufsuchender Dienst für Flüchtlinge mit psychischen Erkrankungen beauftragt werden. Es ist möglich, eine niederschwellige Arbeitserprobung und -beratung zu bekommen. Zudem gibt es Informationsveranstaltungen für Gruppen zum Thema "Psychiatrische Krankheitsbilder und Hilfemöglichkeiten". Der Verein arbeitet mit Sprach- und Integrationsmittlern, sodass eine dolmetschergestützte Beratung in den jeweiligen Muttersprachen erfolgen kann.


Caritasverband für die Stadt Bonn e.V.
Beratungsstelle für Eltern, Jugendliche und Kinder
Hans-Iwand-Straße 7
53113 Bonn
Telefon: 0228 - 22 30 88
E-Mail: erziehungsberatung(at)caritas-bonn.de
Internet: www.beratung-caritasnet.de (Online-Beratung)

Die Beratungsstelle des Caritasverbandes unterstützt Flüchtlinge bei Erziehungsfragen und Familienproblemen. Das Angebot ist kostenlos und es ist möglich, mit Dolmetschern zu arbeiten.


Caritasverband für die Stadt Bonn e.V.
Psychosoziales Zentrum im Haus Mondial

Fritz-Tillmann-Str. 9
53113 Bonn
Telefon: 0228 - 26 717-10
E-Mail:  psz(at)caritas-bonn.de
Internet: Psychosoziales Zentrum Mondial
Weitere Informationen: Flyer "Psychosoziales Zentrum Mondial für Menschen mit Fluchtgeschichte im Asylverfahren"

Das Psychosoziale Zentrum ist an den Fachdienst Integration und Migration der Caritas Bonn angeschlossen. Das kostenlose Angebot umfasst Clearing und psychosoziale Beratung sowie Gruppenangebote für Flüchtlinge im Asylverfahren. Die Gespräche können neben Deutsch auch auf Arabisch, Türkisch und englisch stattfinden. Außerdem findet Beratung von Ehrenamtlichen und Schulung von Fachpersonal statt.


Deutscher Kinderschutzbund
Kinder- und Jugendtelefon - Die Nummer gegen Kummer
Kostenlose Hotline
Montag - Freitag 15:00- 19:00 Uhr
Telefon: 0800 - 11 10 333

Das Kinder- und Jugendtelefon ist offen für alle jungen Menschen, die Sorgen haben und sich mitteilen möchten.


Evangelische Beratungsstelle für Erziehungs-, Jugend-, Ehe- und Lebensfragen
Adenauerallee 37
53113 Bonn
Telefon: 0228 - 68 80 150
E-Mail: t.dobbek(at)beratungsstelle-bonn.de
Internet: www.beratungsstelle-bonn.de

Die Beratungsstelle bietet Beratung für Flüchtlinge, deren Familien und Kinder an. Derzeit findet auch ein Gruppenangebot für jugendliche und heranwachsende Menschen statt. Weitere Informationen zu den Angeboten finden Sie im Flyer der Evangelischen Beratungsstelle und in der Broschüre für Gruppenangebote der Beratungsstelle.


Hilfe für psychisch Kranke e.V.
Kaiserstraße 79
53113 Bonn
Telefon: 0228 - 28 91 491
E-Mail: info(at)hfpk.de
Internet: www.hfpk.de

Der Verein bietet kostenlose Information und Beratung für Ehrenamtliche zum Thema „Psychische Erkrankungen“ in deutscher Sprache. Bei Bedarf können Übersetzer hinzugezogen werden. Zusätzlich bietet der Verein kostenlos drei Projekte an: "Sonnenkinder" umfasst Angebote für Kinder und Jugendliche von psychisch kranken Eltern. "Seele trifft auf Schule" ist ein Informationsangebot für Schulen über psychische Erkrankungen bei jungen Menschen. Außerdem soll mit einem externen Arbeitstraining Menschen die Integration in das Arbeitsleben erleichtert werden.
Hier finden Sie den Flyer des Vereins in Arabisch, Russisch, Türkisch, Englisch und Deutsch.


Internationales Frauenzentrum Bonn e.V.
Quantiusstraße 8
53115 Bonn
Telefon: 0228 - 96 52 465
E-Mail: ifz.bonn(at)t-online.de
Internet: www.ifzbonn.de

Das Internationale Frauenzentrum Bonn e.V. bietet psychologische Beratung und Traumatherapie für frankophone Flüchtlinge aus West- und Nordafrika an. Die Beratung kann in Französisch (Muttersprache der Therapeutin Anne-Marie Laurent), Deutsch und Englisch erfolgen. Dolmetscher werden nur akzeptiert, wenn sie in der Arbeit in Therapien geschult sind. Das Angebot ist kostenlos, die räumlichen Kapazitäten sind aber beschränkt.


LVR-Klinik Bonn

Marion Winterscheid
Koordinatorin für Flüchtlingshilfen
Kaiser-Karl-Ring 20
53111 Bonn
Telefon: 0228 - 551-2816
E-Mail: marion.winterscheid(at)lvr.de
Internet: LVR Klinik_Flüchtlingshilfe

Flüchtlingen stehen im Falle psychischer Erkrankungen die regulären Behandlungsangebote der Fachabteilungen der LVR Klinik Bonn zur Verfügung. Die Klinik arbeitet mit hauseigenen Dolmetschern und Sprach- und Integrationsmittlern zusammen und bietet so mehrsprachige Hilfs- und Unterstützungsangebote für Flüchtlinge an.


Pro Familia e.V.

Beratungsstelle Bonn
Kölnstraße 96
53111 Bonn
Telefon: 0228 - 33 80 000
E-Mail: bonn(at)profamilia.de
Internet: www.profamilia.de

Pro Familia bietet psychologische Beratung rund um die Themen Partnerschaft, Sexualität und Schwangerschaft für Paare und Einzelpersonen mit Fluchthintergrund an. Das Angebot ist kostenlos. Die Gespräche können in Deutsch und Englisch erfolgen. Außerdem gibt es die Möglichkeit in Französisch, Türkisch, Spanisch und Persisch zu übersetzen. Dolmetscher werden akzeptiert.

SeeleFon für Flüchtlinge
Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.
Oppelner Str. 130
53119 Bonn
Telefon: 0228 - 71 00 24 25 (Montags, Dienstags und Mittwochs 10:00 - 12:00 Uhr sowie 14:00 - 15:00 Uhr)
E-Mail: seelefon(at)psychiatrie.de
Internet: www.bapk.de/alte-webseite/angebote/seelefon.html

Der Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen (BApK) bietet gemeinsam mit dem Betriebskrankenkassen-Dachverband und dem Betriebskrankenkassen Landesverband Nordost das niederschwellige „SeeleFon für Flüchtlinge“ an.
Das Telefon ist Montags, Dienstags und Mittwochs jeweils von 10:00 bis 12:00 Uhr sowie von 14:00 bis 15:00 Uhr unter der Nummer 0228 71 00 24 25 in Arabisch, Englisch und Französisch erreichbar.
Es ist ein Beratungstelefon, bei dem sich Menschen mit Fluchterfahrungen und anderem Migrationshintergrund Hilfe holen können.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website des BApk (www.bapk.de). Darüber hinaus finden Sie dort auch kostenloses Download-Material auf Deutsch, Englisch und Arabisch zu Themen rund um psychische Probleme und damit verbundene juristische Fragen.


SOLWODI Bonn
Berliner Freiheit 16
53111 Bonn
Telefon: 0228 - 96 39 72 10
E-Mail: bonn(at)solwodi.de
Internet: www.solwodi.de

SOLWODI Bonn ist eine Fachberatungsstelle für Betroffene von Menschenhandel, Frauen in der Prostitution und von Zwangsheirat Betroffene und bietet eine kostenfreie psychosoziale Beratung durch ein mehrsprachiges Team an.


TuBF Therapie, Beratung & Coaching für Frauen
Dorotheenstraße 1-3
53111 Bonn
Telefon: 0228 - 65 32 22
E-Mail: info(at)tubf.de
Internet: www.tubf-frauenberatung.de 

Der Verein bietet eine offene psychologische Beratung für geflüchtete Frauen an. Das ist derzeit nur möglich, wenn die Ratsuchende deutsch, englisch oder türkisch sprechen kann. Die Beratung ist kostenfrei, längerfristige therapeutische Begleitung ist aber kostenpflichtig.
Hier finden Sie den Flyer von TuBF in Englisch und Türkisch.


Universitätsklinikum Bonn
Sigmund-Freud-Straße 25
53127 Bonn
Telefon: 0228 - 287-15732
Internet: Universitätsklinikum Bonn

Die psychiatrische Institutsambulanz der Uniklinik Bonn bietet eine Sprechstunde für geflüchtete Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen auf Deutsch und Englisch an. Ein geeigneter Übersetzer kann mitgebracht werden. Patienten, die nicht krankenversichert sind, können nur in Notfällen behandelt werden. Patienten, die über 15 Monate in Deutschland sind und hier in Bonn über die Techniker Krankenkasse (TK) versichert sind, können, falls notwendig, in die reguläre Behandlung, aufgenommen werden.

Therapeutinnen und Therapeuten in Bonn

Einen anerkannten Therapeuten/eine anerkannte Therapeutin in Bonn, der einen Antrag auf Kostenübernahme stellen kann, finden Sie über die Website der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein.

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