Gesunde Kinder – Kranke Kinder

Eltern können viel dafür tun, dass ihr Kind gesund groß wird. Zum Beispiel, indem sie regelmäßig mit dem Kind zu den Vorsorgeuntersuchungen (U1-U9) beim Kinderarzt gehen. So können mögliche Krankheiten schon früh entdeckt und behandelt werden. Die so genannte Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt darüber hinaus, die Kinder gegen gefährliche Krankheiten wie Tetanus, Diphterie oder Kinderlähmung impfen zu lassen. Die Kinderärzte beraten die Eltern bei der Wahl der Impfungen. Die Kosten für die Impfungen bezahlen die Krankenkassen.

Die Entwicklung des Kindes

Ein Kind lernt nie mehr so viel und so leicht wie in der frühen Kindheit. In den ersten Lebensjahren werden Gewohnheiten trainiert, die für eine gesunde Lebensweise besonders wichtig sind. Durch Bewegung, das Spielen an der frischen Luft und Kontakte mit Gleichaltrigen machen Kinder Erfahrungen, die durch nichts zu ersetzen sind. Eine gute Übersicht über die kindlichen Entwicklungsphasen bietet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auf Ihrer Internetseite zur Kindergesundheit.

Unfälle vermeiden!

Kleine Kinder sind Entdecker, die neugierig ihre Umgebung erforschen. Durch Ausprobieren lernen sie sich und die Welt kennen. Die Eltern begleiten ihre Kinder dabei und bieten den Kleinen einen geschützten Raum. Dazu gehört auch, schlimmere Unfälle zu verhüten. Denn im Haushalt lauern viele Gefahren für kleine Kinder. Die Bundesarbeitsgemeinschaft „Mehr Sicherheit für Kinder“ gibt hilfreiche Tipps für jedes Alter.

Was Kindern gut tut

Kinder lernen vor allem durch Vorbilder. Das gilt auch für gesundheitsbewusstes Verhalten. Kinder orientieren sich dabei an ihren Eltern – ganz egal, ob es um Ernährung, Sport, Zahnpflege oder Fernsehen geht. Die Broschüre "Tut Kindern gut!" zeigt, wie ein gesunder Mix aus Ernährung, Bewegung und Entspannung aussehen kann.

Zuviel Fernsehen schadet

Zuviel Fernsehen oder Computerspielen verhindern eigene Erfahrungen, die für die Entwicklung der Kinder so wichtig sind. Wissenschaftler betonen immer wieder, dass Fernsehen für Kinder unter zwei Jahren auf jeden Fall schädlich ist. Kleinkinder können nämlich die Sinneseindrücke überhaupt nicht verarbeiten, die ihnen das Fernsehen vermittelt. Frühestens im dritten Lebensjahr können Kinder langsam an dieses Medium herangeführt werden. Wichtig ist, dass die Sendungen altersgerecht sind und dass die Kinder vor dem Fernseher nicht allein gelassen werden. Ein guter Ratgeber für Eltern ist die Broschüre „flimmo“, die regelmäßig erscheint und kostenlos bestellt werden kann.

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