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AGG

Ziel des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) ist es, Benachteiligungen wegen der Rasse oder der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder der Weltanschauung, wegen einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern und/oder zu beseitigen. Der Schutz vor Diskriminierung im Beruf ist ein Schwerpunkt des AGG. Arbeitgeber haben die Pflicht, ihre Mitarbeiter vor Benachteiligungen zu schützen. Ein Arbeitnehmer, der benachteiligt wird, kann von seinem Beschwerderecht und seinem Leistungsverweigerungsrecht Gebrauch machen. Zudem hat er bei Verstößen gegen das Benachteiligungsverbot einen Anspruch auf Entschädigung oder Schadensersatz.

Weitere Informationen:
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz

Ziel des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) ist es, Benachteiligungen wegen der Rasse oder der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder der Weltanschauung, wegen einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern und/oder zu beseitigen. Der Schutz vor Diskriminierung im Beruf ist ein Schwerpunkt des AGG. Arbeitgeber haben die Pflicht, ihre Mitarbeiter vor Benachteiligungen zu schützen. Ein Arbeitnehmer, der benachteiligt wird, kann von seinem Beschwerderecht und seinem Leistungsverweigerungsrecht Gebrauch machen. Zudem hat er bei Verstößen gegen das Benachteiligungsverbot einen Anspruch auf Entschädigung oder Schadensersatz.

Weitere Informationen:
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

ambulant vor stationär

„Ambulant vor stationär“ ist ein Leitgedanke, an dem sich die Altenhilfe orientiert. Auch Leistungen der Pflegeversicherung folgen dem Grundsatz „ambulant vor stationär“. Dahinter steht das Ziel, dass ältere Menschen so lange wie möglich ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben führen. Das gilt auch dann, wenn diese Menschen dauerhaft auf Hilfe oder Pflege angewiesen sind. Manchmal reicht es aus, wenn Helferinnen oder Helfer regelmäßig in die Wohnung des älteren Menschen kommen und ihm dort alltägliche Aufgaben abnehmen, ihm Essen bringen oder bei der Körperpflege helfen. In diesen Fällen spricht man von „ambulanten Diensten“ oder „häuslicher Versorgung“. Wie diese Hilfen aussehen, hängt immer vom Einzelfall ab. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit des Betreuten Wohnens. Auch neue Wohnprojekte wie Wohngemeinschaften und Mehrgenerationenwohnen nehmen zu. Eine stationäre Versorgung in einem Senioren- oder Pflegeheim soll dagegen erst erfolgen, wenn ambulante Hilfen und andere Angebote nicht mehr ausreichen und wenn es auch keine Angehörigen gibt, die den alten Menschen zu Hause pflegen können. Dann ist stationäre Pflege erforderlich, also eine Betreuung „rund um die Uhr“ in einer Pflegeeinrichtung.

Arbeitslosenversicherung

Die Arbeitslosenversicherung ist eine Pflichtversicherung für alle Personen, die einer bezahlten Beschäftigung nachgehen. Die Versicherungspflicht gilt allerdings nicht für geringfügige Beschäftigungen (siehe „Minijob / 400-Euro-Job“). Zum Kreis der "versicherungspflichtig Beschäftigten" gehören Arbeiterinnen und Arbeiter ebenso wie Angestellte und Auszubildende. Für besondere Personengruppen wie Beamte, Soldaten oder Menschen ab 65 Jahren besteht dagegen Versicherungsfreiheit. Mit den Beiträgen zur Arbeitslosenversicherung wird eine große Zahl von Leistungen an Arbeitslose finanziert, zum Beispiel Arbeitslosengeld oder Kurzarbeitergeld.

Weitere Informationen:
Arbeitslosenversicherung

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