Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz

Ausländerinnen und Ausländer können Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) in Anspruch nehmen, wenn sie über einen der folgenden Aufenthaltstitel verfügen:

  • Aufenthaltsgestattung zur Durchführung eines Asylverfahrens
  • Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Absatz 1 oder § 24 Aufenthaltsgesetz wegen eines Krieges im Heimatland
  • Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Absatz 4 Satz 1 oder § 25 Absatz 5 Aufenthaltsgesetz
  • Duldung nach § 60 a Aufenthaltsgesetz
  • Grenzübertrittsbescheinigung

Außerdem muss das Einkommen und Vermögen dieser Personen so gering sein, dass sie nicht selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen können.

Folgende Hilfen kommen in Betracht:

  • Grundleistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts
  • Hilfe bei Krankheit, Schwangerschaft und Geburt
  • Bonn-Ausweis

Grundleistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts

Grundleistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes dienen dazu, Grundbedürfnisse zu erfüllen. Dazu gehören Ernährung, Unterkunft und Heizung, Kleidung, Gesundheits- und Körperpflege und weitere Dinge, die für den Haushalt unbedingt benötigt werden. Diese Leistungen werden teilweise als Sachleistungen oder durch Wertgutscheine erbracht.

Hilfe bei Krankheit, Schwangerschaft und Geburt

Bei akuten Erkrankungen und Schmerzzuständen muss für eine notwendige ärztliche oder zahnärztliche Behandlung gesorgt werden. Die damit verbundenen Kosten können im Rahmen des Asylbewerberleistungsgesetzes übernommen werden. Zusätzliche Leistungen sind außerdem bei einer Schwangerschaft oder Geburt vorgesehen.

Zuständige Stelle

Bundesstadt Bonn
Amt für Soziales und Wohnen
Oxfordstraße 19
53111 Bonn
Telefon 0228 - 77 63 56
Fax 0228 - 77 63 60
E-Mail: wirtschaftlichehilfen(at)bonn.de

Öffnungszeiten

Montag, Dienstag und Freitag: 8 bis 12 Uhr
Donnerstag: 8 bis 12 Uhr und 14 bis 17.30 Uhr
 

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