10.02.2017

"Im Namen der Wellen": Öffentliche Performance am 11. Februar

© Marguerite Apostolidis

"Im Namen der Wellen" - so nennt sich eine Initiative, die mit künstlerischen Mitteln die Begegnung zwischen geflüchteten Menschen und Bürgerinnen und Bürgern in der Region Bonn/Rhein-Sieg fördern will. Aktuell inszeniert die multikulturelle Gruppe eine Ausstellung im Foyer des Bonner Stadthauses und eine Performance, die am Samstag, 11. Februar, in der Bonner Innenstadt stattfinden wird. Das Projekt "Im Namen der Wellen" wird gefördert vom NRW Landesbüro freie darstellende Künste e.V., der Stabsstelle Integration der Stadt Bonn sowie dem MIGRApolis House of Resources.

Interaktive Performance

In Zusammenarbeit mit Bewohnerinnen und Bewohnern einer Notunterkunft für Geflüchtete lassen Performance-Künstler/innen und Musiker/innen am kommenden Samstag eine Straßen-Szenerie entstehen, die mitten im betriebsamen Alltag des städtischen Lebens einen Moment lang Raum schafft für die Frage: "Wer sind WIR - wer sind DIE ANDEREN?". Um 15 Uhr startet der Umzug am Friedensplatz. Er bewegt sich mit mehreren Stopps durchs Stadtzentrum und erreicht gegen 16 Uhr das MIGRApolis-Haus der Vielfalt (Brüdergasse 16-18), wo Zeit ist für einen Erfahrungsaustausch und Begegnungen der Kulturen aus einer fragenden Haltung heraus. Jede und jeder ist eingeladen dabei zu sein.

Ausstellung im Foyer des Stadthauses

Was wollen geflohene Menschen, die in Deutschland angekommen sind, von uns wissen? Was aus dem Impuls dieser Ursprungsfrage von "Im Namen der Wellen" gemeinsam entstanden ist, wird in einer Ausstellung im Stadthaus-Foyer, die den ganzen Februar lang zu sehen ist, als Installation und Dokumentation visuell zugänglich gemacht. Zentral ist dabei ein bruchstückartiges, elementares Objekt aus Treibholz, mit Seilen zusammengeschnürt, das an ein Bootswrack erinnert. Neben diesem atmosphärisch prägenden Objekt und einer Sammlung von Fragen, die in bisherigen Begegnungen gewachsen ist, stellt die fotografische Dokumentation der Performances im öffentlichen Raum ein drittes Element der Ausstellung dar. Das Ziel des gesamten Projektes, verschiedene Perspektiven wertfrei darzustellen, findet hier ihren sichtbaren Ausdruck. Die Installation wirft Fragen auf und lässt die Grenzen zwischen "uns" und "den Anderen" verschwimmen. Und sie verändert mit jedem weiteren Ereignis im Rahmen der Initiative ihre Gestalt.

Vereinbaren Sie eine Führung durch die Ausstellung oder laden Sie die Initiative zu sich ein - auch weitere Kooperationsformen sind denkbar.

Kontakt:
Marguerite Apostolidis
E-Mail: fragen@imnamenderwellen.org  

Weitere Informationen:
www.imnamenderwellen.org

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