18.01.2017

Oberbürgermeister Sridharan hat einen "Jugendpreis Zivilcourage" ausgelobt

Oberbürgermeister Ashok Sridharan, Foto: Stadt Bonn

Oberbürgermeister Ashok Sridharan hat einen "Jugendpreis Zivilcourage" ausgelobt. Ein Preisgeld von 500 Euro winkt jener Person oder Gruppe, die in besonderem Maße Engagement und Hilfsbereitschaft zeigt, sich einmischt und für Schwächere einsetzt, unabhängig von Hautfarben, Sprachen und Religionen zusammensteht und im Stadtviertel, in der Schule, im Sportverein oder Jugendzentrum Brücken baut. "Das Miteinander auch in unserer Stadtgesellschaft wird rauer, und ich möchte dazu ermutigen, hinzusehen, sich einzusetzen und auf seine Nächsten zu achten", so der Oberbürgermeister, der persönlich ein Preisgeld von 500 Euro stiftet. "Wir müssen bei der Jugend ansetzen, wenn wir perspektivisch größeren Respekt füreinander erreichen wollen. Die Jungen sind die Zukunft, und ein Fall Niklas soll sich nach Möglichkeit nicht wiederholen. Dieser Preis ist für mich ein weiterer Mosaikstein auf diesem Weg." Sridharan hatte im Sommer den "Runden Tisch gegen Gewalt" ins Leben gerufen, außerdem ist ein stadtweites Konzept zur Gewaltprävention auf die Schiene gesetzt worden.

Der Preis richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die weiterführende Schulen oder Berufskollegs besuchen, sowie junge Studierende, die das 21. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Er zeichnet einmaliges und spontanes Handeln oder einen geplanten und dauerhaften Einsatz für Zivilcourage aus. Schulleitungen und Schülervertretungen aller Schulen sowie die Leitungen aller Jugendeinrichtungen im Stadtgebiet Bonn können Vorschläge einreichen. Der Preis soll künftig jährlich verliehen werden, weitere Spenden von mindestens je 500 Euro sind willkommen. Die Gewinner dürfen außerdem den Oberbürgermeister zu einer Veranstaltung begleiten.

Über die Vergabe des Preises entscheidet eine jährlich neu einzusetzende Jury, zu der OB Sridharan die Schülersprecherinnen und -sprecher auf Bezirks- bzw. Stadtebene, einen Schulleiter bzw. eine Schulleiterin einer weiterführenden Schule sowie je eine Vertreterin bzw. einen Vertreter der katholischen Kirche, der evangelischen Kirche, der jüdischen Gemeinde, der muslimischen Gemeinschaft und des Stadtsportbundes einlädt. Vorschläge können bis 15. Mai 2017 eingereicht werden. Die Adresse lautet: Bundesstadt Bonn, Dezernat OB, z.Hd. Frau König, 53103 Bonn.

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