20.11.2017

Veranstaltung: "Antidiskriminierungsarbeit konkret: Stand der Dinge und Handlungsmöglichkeiten auf kommunaler Ebene"

Das Kommunale Integrationszentrum lädt zur Abschluss-Veranstaltung der Reihe "Diskriminierung: Erscheinungsformen, Ursachen, Strategien" ein:

"Antidiskriminierungsarbeit konkret: Stand der Dinge und Handlungsmöglichkeiten auf kommunaler Ebene"

am 22. November 2017 · 17.00 -20.00 Uhr

Mit:
Nathalie Schlenzka · Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Berlin
Klaus Starl · Europäisches Trainings- und Forschungszentrum für Menschenrechte und Demokratie, Graz
Isabel Teller · GleichBehandlungsBüro Aachen/ Pädagogisches Zentrum

Ort: MIGRApolis - Haus der Vielfalt, Brüdergasse 16-18, 53111 Bonn

Zur Veranstaltung:
Nathalie Schlenzka (Referentin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, ADS, Berlin) wird die Ergebnisse aus der Studie der ADS "Diskriminierungserfahrungen in Deutschland" vorstellen und die Fragen beantworten "Wo werden Menschen am meisten in Deutschland diskriminiert und aus welchen Gründen?". Darauf basierend geht sie auf das Thema Intersektionalität ein, denn Menschen werden gleichzeitig aus verschiedenen Gründen diskriminiert, wie auch die Studie zeigt. Auch Ergebnisse, die sich spezifisch auf Nordrhein Westfalen beziehen, werden vorgestellt. Anschließend geht Nathalie Schlenzka auf "anonymisierte Bewerbungsverfahren" ein, als eine Möglichkeit Diskriminierung im Zugang zum Arbeitsmarkt auf kommunaler Ebene vorzubeugen.

Klaus Starl ist Wissenschaftlicher Berater der UNESCO für die Europäische Städtekoalition gegen Rassismus und arbeitet im Europäischen Trainings- und Forschungszentrum für Menschenrechte und Demokratie in Graz. Die Stadt Bonn ist Mitglied der genannten Städtekoalition und setzt dabei einen Zehn-Punkte-Aktionsplan gegen Rassismus um. Klaus Starl wird anhand des "toolkit for equality" verschiedene Ansatzmöglichkeiten vorstellen, um Chancengleichheit und Antidiskriminierung auf lokaler Ebene umzusetzen und wird dabei auf praktische Beispiele eingehen.

Isabel Teller ist Juristin und Mediatorin im GleichBehandlungsBüro des Pädagogischen Zentrums Aachen e. V. bearbeitet seit 2004 insbesondere rechtliche Aspekte von Diskriminierungsbeschwerden. Frau Teller berichtet aus der Arbeit der Antidiskriminierungsberatung in NRW und wird Praxisbeispiele struktureller und rechtlicher Diskriminierung im kommunalen Kontext und mögliche Handlungsstrategien darstellen.

Anmeldung:
Die Teilnahme ist kostenfrei - es wird um Anmeldung gebeten an: anmeldung-ki(at)bonn.de oder 0228 77 6166. Die Anmeldung läuft bis alle Plätze vergeben sind. Eine Teilnahmebescheinigung wird erteilt.

Informationen zur Veranstaltungsreihe:
Diese Veranstaltung findet statt als Teil der Veranstaltungsreihe: "DISKRIMINIERUNG - Erscheinungsformen, Ursachen, Strategien". Die Veranstaltungsreihe wird gefördert durch das Programm "NRWeltoffen: Lokale Handlungskonzepte gegen Rechtsextremismus und Rassismus" des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur des Landes NRW.

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