13.09.2017

Workshop „Mehrfachdiskriminierungssensible Arbeit mit queeren Menschen“

Das Kommunale Integrationszentrum lädt ein zur Veranstaltung:

Mehrfachdiskriminierungssensible Arbeit mit queeren Menschen:
Ansätze für die Öffentlichkeits-, Kultur- und Unterstützungsarbeit

mit Saideh Saadat-Lendle und Senami Zodehougan (LesMigraS, Berlin)

am 19. September 2017 · 13.30 -17.30 Uhr

Ort: Kommunales Integrationszentrum, Am Hof 28, 5. Etage, 53113 Bonn (Eingang Fürstenstraße, Aufzug vorhanden).

Zum Workshop:

Spätestens seit der Ankunft von vielen queeren Geflüchteten in Deutschland in der letzten Zeit ist die Notwendigkeit einer Auseinandersetzung mit Mehrfachdiskriminierung und der Entwicklung von rassismus- und diskriminierungssensiblen Arbeitskonzepten in der queeren Szene besonders sichtbar geworden.

Die Referent*innen möchten sich in dem Workshop mit folgenden Fragen auseinandersetzen:

  • Was bedeutet eigentlich Mehrfachdiskriminierung?
  • Inwieweit ist eine Auseinandersetzung mit Mehrfachdiskriminierungen einerseits und Privilegien andererseits für unsere Arbeit konkret und für queere Zusammenhänge im Allgemeinen relevant?
  • Welche bestehenden Praxisansätze in diesem Bereich existieren in Deutschland und was davon wollen wir auf welche Art und Weise in unserer Arbeit verwirklichen?

Zu LeSMigraS:

Saideh Saadat-Lendle und Senami Zodehougan arbeiten bei LesMigraS - Antidiskriminierungs- und Antigewaltbereich der Lesbenberatung- in Berlin. Diese Beratungsstelle arbeitet am Ziel, gegen alle Formen von Gewalt und Diskriminierung von lesbischen und bisexuellen Frauen, Trans*, Inter* und Queer (LBTIQ*) einzutreten. Dabei wird berücksichtigt, dass es psychische, ökonomische, körperliche, individuelle, strukturelle oder institutionelle Diskriminierungs- und Gewaltformen gibt. Sie setzen sich für eine Gesellschaft ein, in der alle Aspekte des Lebens und der Persönlichkeit von lesbischen und bisexuellen Frauen, Trans*, Inter* und Queer wahrgenommen, akzeptiert und geschätzt werden. Dabei werden Menschen darin unterstützt, ihren Alltag gewaltfrei, diskriminierungsarm und selbstbestimmt zu entwickeln und zu leben.

Anmeldung:
Die Teilnahme ist kostenfrei - es wird um Anmeldung gebeten an: anmeldung-ki(at)bonn.de oder 0228 77 6166. Die Anmeldung läuft bis alle Plätze vergeben sind. Eine Teilnahmebescheinigung wird erteilt.

Informationen zur Veranstaltungsreihe:
Diese Veranstaltung findet statt als Teil II der Veranstaltungsreihe: "DISKRIMINIERUNG - Erscheinungsformen, Ursachen, Strategien". Die Veranstaltungsreihe wird gefördert durch das Programm "NRWeltoffen: Lokale Handlungskonzepte gegen Rechtsextremismus und Rassismus" des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur des Landes NRW.

 

 

 

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