Mit einer Ausstellung, Filmvorführungen, einer Buchlesung und weiteren Veranstaltungen gestaltet das Amt für Integration und Vielfalt der Stadt Bonn die diesjährigen „Internationalen Wochen gegen Rassismus“. Los geht es am Montag, 16. März, mit der Eröffnung der Wanderausstellung zur Aufarbeitung der Verbrechen des rechtsterroristischen „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU). Um 17.30 Uhr gibt es dazu einen digitalen Eröffnungsvortrag im Foyer des Stadthauses, wo die Ausstellung bis Freitag, 27. März, zu sehen ist.
Mit dem Dokumentarfilm „Die Möllner Briefe“ wird am Donnerstag, 19. März, 19.30 Uhr, an den Brandanschlag von Mölln 1992 erinnert. Einer der Überlebenden, Ibrahim Arslan, steht im Anschluss an den Film, der im Woki am Bertha-von-Suttner-Platz gezeigt wird, zu einem Gespräch zur Verfügung. Der Film wird dann am 26. März vormittags exklusiv für Schulklassen gezeigt.
Weitere Programmpunkte sind eine Lesung am Donnerstag, 26. März, 18 Uhr, mit Gamze Kubaşık und Semiya Şimşek, die mit ihrem Buch „Unser Schmerz ist unsere Kraft“ ihre Familiengeschichten im Zusammenhang mit den NSU-Morden aufgearbeitet haben. Bereits am Freitag, 20. März, wird ein ganztägiger Workshop zum Umgang mit sogenannten Stammtischparolen angeboten, und am Freitag, 27. März, erörtern Fachleute und Betroffene bei einer Podiumsveranstaltung Handlungsmöglichkeiten bei rassistischen und rechtsextremen Vorfällen. Zum Abschluss setzen Bonner Jugendliche am Samstag, 28. März, mit der Graffiti-Aktion „Reset gegen Rechts“ ein Zeichen für Demokratie, Vielfalt und ein respektvolles Miteinander. Bis auf den Filmabend ist für die übrigen Veranstaltungen eine Anmeldung erforderlich.
Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung gibt es nach einer E-Mail an integrationundvielfalt(at)bonn.de. Das komplette Veranstaltungsprogramm finden Sie hier:
Flyer - Internationale Wochen gegen Rassismus
Kontakt:
Zeynep Pirayesh, 0228 773113 oder zeynep.pirayesh(at)bonn.de