Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus zeigt das Amt für Integration und Vielfalt die Wanderausstellung "Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen“.
Vom 16. März bis zum 27.März können sich Interessierte im Foyer des Stadthauses über die Verbrechen des rechtsterroristischen „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) informieren und sich mit der Perspektive der Angehörigen sowie den gesellschaftlichen Folgen der Mordserie beschäftigen.
Der rechtsterroristische NSU ermordete: Enver Şimşek, Mehmet Kubaşık, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, Mehmet Turgut, İsmail Yaşar, Theodoros Boulgarides, Halit Yozgat und die Polizistin Michèle Kiesewetter.
Die Ausstellung wurde von Birgit Mair im Auftrag des Instituts für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung (ISFBB) konzipiert. Sie beleuchtet auf Schautafeln die Verbrechen des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) zwischen 1999 und 2011. Sie thematisiert nicht nur die Biografien der Ermordeten und die Aufarbeitung der Taten, sondern auch rechte Gewalt nach der Selbstenttarnung des NSU.
Digitaler Einführungsvortrag zur Ausstellung. Im Anschluss stehen Mitarbeitende des Amtes für Integration und Vielfalt vor Ort für Gespräche zur Verfügung.
Anmeldung zur Führung: integrationundvielfalt(at)bonn.de