Religiöser Extremismus und Möglichkeiten der Prävention

  • Veranstaltungsstart:
  • Veranstaltungsende:
  • Ort: DGB- Haus, Endenicher Straße 127, 53115 Bonn
  • Veranstalter*in: GEW Bonn

Extrem religiöse Äußerungen und Überzeugungen nehmen an allen Schulformen zu und werden ein immer größeres Problem für den Schulalltag.

Salafistisch geprägte Schülerinnen und Schüler versuchen an einigen Schulen immer mehr die Meinungshoheit zu gewinnen und ihre Vorstellungen des „richtigen“ Islams – teilweise auch mit Druck – auf andere Schülerinnen und Schüler zu übertragen.

Anderseits nehmen die Versuche von sogenannten Christfluencer, die zu zum Beispiel glauben, dass Beischlaf vor der Ehe eine Sünde ist, dass Sexualität nur zwischen Mann und Frau stattfinden darf, dass Abtreibung nicht erlaubt sein sollte oder dass LGBTQ eine bibelferne Ideologie ist immer weiter zu. Sie verbreiten ein Christentum, laut dem in der Bibel eine eindeutige Wahrheit zu finden ist, die keine Interpretation zulässt.

Hieraus ergeben sich Fragen, die die Öffentlichkeit und den Schulalltag betreffen: Wie politisch sind rechte Christfluencer hierzulande, und wie stark sind sie mit der Neuen Rechten oder der AfD vernetzt?

Der Kontaktbeamte für interkulturelle und religiöse Angelegenheiten der Polizei Bonn Mario Kasprusch gibt einen kurzen Ein- und Überblick über Strategien, Inhalte und Kommunikationsformen extremistischer Akteure (z.B. über Social Media junge Menschen zu beeinflussen und zu radikalisieren).

In der Veranstaltung wollen wir zudem unsere Erfahrungen austauschen, aber auch über Unterstützungs- und Präventionsmöglichkeiten informieren.

Bitte bis zum 4.11.2026 bei der GEW Bonn (bn.rsk.eu@gew-nrw.de oder 0228/653955) anmelden!

Die Teilnahme ist kostenlos